Gartenschau und die Idylle der Enz: Bis zum Metterstensteg erweitern

26.10.2011

CDU-Stadträte im Gelände unterwegs – Anregungen aufgelistet – Thema auch der Hochwasserschutz

Mühlacker. Fraktionssitzung im Gelände: Die CDU-Stadträte beschäftigten mit den bisherigen Planungen im künftigen Gartenschaugelände an der Enz und reichten inzwischen eine Liste von Anregungen bei Oberbürgermeister Frank Schneider ein. Die Punkte sollen bis zur Klausurtagung des Gemeinderats am 14. November zu Gartenschau und Hochwasserschutz an der Enz aufgearbeitet werden, betonte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle in seinem Schreiben an den OB.

Da offenbar das private Grundstück der ehemaligen Gärtnerei nicht erworben werden könne, das aber wie ein Riegel im oberen Gartenschaugelände wirke, müsse das Gartenschauareal enzaufwärts erweitert werden, zudem sei die Burg durch Programmangebote einzubeziehen. Neben dem Themenwegle zur Burg, das die Scherbabuzzer vorgeschlagen haben, regt die CDU-Fraktion eine Shuttle-Verbindung zwischen Gartenschaugelände und Burg Löffelstelz mit einem Elektrobus an.

Die Ausweitung des Gartenschaugeländes bis zum Metterstensteg ist einer der CDU-Vorschläge, so dass auch ein Rundweg entstehen kann, der beidseits der Enz verläuft. Auf der rechten Seite flussaufwärts könnten noch Programmpunkte untergebracht werden, so Stadtrat Wolfgang Schreiber, zudem lägen das Umgehungsgerinsel und das Wasserkraftwerk - Programmpunkt: erneuerbare Energie - an dieser Strecke, die durch den idyllischen Uferbereich der Enz einen besonderen Reiz erfährt. Denkbar wäre am Metterstensteg einen Zu- und Ausgang zur Gartenschau herzustellen, auch um die Parkplätze im Käppele schneller erreichen zu können und eine Verbindung zur Minigolfanlage herzustellen, meinte Stadtrat Theo Bellon. Auf der Dürrmenzer Seite könnte zwischen Metterstensteg und Wasserkraftwerk dank das steilen Hangs auf die Einzäunung des Gartenschaugeländes verzichtet werden. Da die Enz vor dem Wasserkraftwerk mehr Wasser konstanter führt als zwischen Waldensersteg und Herrenwaagbrücke wäre zum Beispiel dort möglich, Tretbootfahren anzubieten. Auch ließe sich das grüne Klassenzimmer besser ans Gartenschaugelände anbinden, meinte Stadträtin Erika Gerlach.

Als geeigneten Standort des neuen Jugendhauses empfindet die Fraktion den Bereich Erlenbach/B 10 beim jetzigen Rosengarten, so Stadtrat Wolfgang Buchtala. Die große Kastanie beim Rosengarten sei zu sichern. Insgesamt gelte es zu klären, inwieweit der Rosengarten als Teil der Gartenschau erhalten werden kann. Ein Augenmerk muss, so die CDU-Fraktion in ihrer Pressemitteilung, auf einen eintrittsfreien Fußgängerverkehr zwischen Innenstadt und Dürrmenz gelegt werden.

Bei der Hochwasserschutz-Planung ist eine Variante zu wählen, die den Baumbestand am Dammweg weitgehend sichert, sagte Stadträtin Dr. Patrizia Knapp. Gleichzeitig sei zu untersuchen, ob es beim Hochwasser im Dezember 1993 in den Gärten am Dammweg – vorgesehen in der Gartenschau als Dürrmenz-Gärten – zu Überschwemmungen oder zu einer Erhöhung des Grundwasserstandes gekommen war. Mit den Gartenbesitzern müsse die Verwaltung rasch den Kauf durch die Stadt oder zumindest die Nutzung im Rahmen der Gartenschau klären.

 

Termine

  • Sitzung der CDU-Gemeinderatsfraktion

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    Fraktionssitzung

  • Neujahrsempfang von CDU und JU Mühlacker

    Neujahrsempfang von CDU und JU Mühlacker

    19.01.2020, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr, Musikschule Gutmann

    Öffentliche Veranstaltung

    Mit Prof. Dr. med. Martin Hetzel, Chefarzt Klinik für Pneumologie, Internistische Intensivmedizin, Beatmungsmedizin und Allgemeine Innere Medizin, am Krankenhaus vom Roten Kreuz, Stuttgart. Sein Thema: „Die Luftschadstoffdiskussion zwischen Vernunft und Ideologie“ Martin Hetzel (55) stammt aus Mühlhausen an der Enz, sein Abitur legte er am Theodor-Heuss-Gymnasium Mühlacker ab. Lassen Sie uns bei anschließenden Gesprächen - bei Getränken und Gebäck, zu denen wir Sie herzlich einladen – auch mit unseren Stadt- und Kreisräten, den Empfang ausklingen.

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