Gunzelmann macht sich für Korrekturen stark ⁥

12.01.2026

Gemeinsam: CDU-Landtagskandidat und Wiernsheimer Gemeinderat Nico Gunzelmann und CDU-Fraktionsvorsitzender Günter Bächle zu den Windkraftplänen in Großglattbach – Umstritten sind der-zeit vor allem die Zuwegplanungen

Mühlacker/Wiernsheim. Über die geplante Zuwegung und den Platzbedarf der Baustellen für den von den Kommunal-Partnern projektierten Windpark in Großglattbach muss der Gemeinderatsausschuss für Umwelt und Technik informiert werden, beantragte jetzt die CDU-Gemeinderatsfraktion Mühl-acker. Da der Standort für die vier Windräder an der Grenze zu Serres und nahe Pinache sei, sollte nach Meinung der CDU-Fraktion im Rat der Senderstadt und des CDU-Landtagskandidaten Nico Gunzelmann aus Wiernsheim-Pinache an der Grenze zu Serres auch der zuständige Ausschuss des Gemeinderates von Wiernsheim dazu eingeladen werden. Verbunden werden müsse dies mit einem gemeinsamen öffentlichen Ortstermin auf dem künftigen Windpark-Areal.

Fraktionsvorsitzender Günter Bächle erinnerte daran, dass er diesen Antrag schon bei der Gemeinde-ratssitzung Anfang November gestellt habe, als ein Vertreter der Kommunal-Partner in öffentlicher Sitzung über den Stand informiert habe. Der Antrag sei aber nicht ins Verfahren gekommen.

„Wir sind uns einig, dass nicht nur die Großglattbacher zeitnaher und breiter informiert werden müs-sen, sondern auch die Serremer“, so in einer gemeinsamen Mitteilung der Fraktionsvorsitzende Günter Bächle und Landtagskandidat Nico Gunzelmann, gleichzeitig Gemeinderatsmitglied und stellvertreten-der Bürgermeister in Wiernsheim. „Zwischen uns besteht auch ein guter Kontakt in dieser Sache, den wünschen wirv uns auch auf Ebene von Stadt und Kommunal-Partnern.

Nico Gunzelmann sagte, die Einschränkungen, die sich aus der geplanten Zuwegung heraus ergeben, seien massiv. „Es muss die für die Wiernsheimer Bürgerschaft am wenigsten einschränkende Zuwegung gefunden werden. Die Belastungen dürften nicht einseitig vor allem gegenüber den Serremern statt-finden. Die Kommunikation in den vergangenen Monaten zu diesem Infrastrukturprojekt und den Zu-wegungen insbesondere gegenüber den Serremer und Pinacher Bürgern nannte der CDU-Landtagskandidat „deutlich unzureichend“ – eine Auffassung, der sich Günter Bächle für die Großglatt-bacher anschloss.

In einer gemeinsamen Erklärung fordern Gunzelmann und Bächle, neben der reinen Information der Bürgerschaft auch Formate anzubieten, die den ernsthaften Willen des Projektierers an einer einver-nehmlichen Lösung erkennen lassen und es den Bürgern ermöglichen, ihre Sorgen und Vorschläge zu teilen. „Es liegt bereits ein Vorschlag zu einer alternativen Zuwegung auf dem Tisch, der mindestens diskutiert werden muss.“ Die Alternative dürfe vom Projektierer nur unter Nennung triftiger Gründe abgelehnt und müsse aber dann mit einem eigenen Kompromissvorschlag versehen werden. In diesem Zusammenhang sei auch der Enzkreis, so Gunzelmann, als Genehmigungsbehörde gefordert. „Das Landratsamt ist zur Transparenz aufgefordert, denn es entscheidet als Behörde des Landes.“ Für den Fall seiner Wahl in den Landtag kündigte Gunzelmann an, auch auf der parlamentarischen Schiene die-ses Anliegen zu befördern.

Dass es auch besser gehe, zeigt sich nach Angaben des Fraktionsvorsitzenden im Mühlacker Gemeinde-rat am Beispiel von Dossenheim und Schriesheim. „Diese beiden Kommunen haben in Sachen Kommu-nikation und Beteiligung der Bürger an Windkraftplänen nicht nur die Pflicht an den Tag gelegt wie im Falle des Windparks Großglattbach, sondern auch die Kür.“ In einer Bürgerabstimmung habe denn auch eine große Mehrheit dafür gestimmt.

 

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