CDU: Schnellste und wirkungsvollste Maßnahme ist Helligkeit

02.09.2020

Beschwerden wegen nächtlicher Ruhestörung an der Katholischen Kirche in Enzberg – Zwei Ortsbegehungen von Ortsverband und Gemeinderatsfraktion der CDU auch wegen Sauberkeit von Bahnunterführungen für Fußgänger

Bei der Fußgängerunterführung am Bahnhof Enzberg: Von links Sascha Werner vom Vorstand der CDU Enzberg, Stadtrat Theo Bellon, CDU-Vorsitzende Daniela Steudle sowie der Fraktionssprecher der Union im Gemeinderat, Günter Bächlezoom
Bei der Fußgängerunterführung am Bahnhof Enzberg: Von links Sascha Werner vom Vorstand der CDU Enzberg, Stadtrat Theo Bellon, CDU-Vorsitzende Daniela Steudle sowie der Fraktionssprecher der Union im Gemeinderat, Günter Bächle

Mühlacker-Enzberg. Sicher und sauber müsse auch der Ortskern von Enzberg sein, sagte die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Enzberg, Daniela Steudle, nach zwei gemeinsamen Lokalterminen mit Stadträten. Dabei sei Hinweisen von Bürgern nachgegangen worden. Die konkreten Anliegen griff der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Günter Bächle, in Eingaben an die Stadtverwaltung auf. „Wir sehen Handlungsbedarf“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Ganz aktuell: Beschwerden von Anwohnern über Jugendliche und junge Erwachsene, die sich auf den steinernen Sitzreihen neben der Katholischen Kirche in Enzberg abends so von 21.30 Uhr an treffen, laut sind, offensichtlich „Gras“ rauchen und den Platz verunreinigen. Eine Anwohnerfamilie zeigt sich überzeugt, dass jemand aus diesem Kreis ihren Holzzaun am Garten eingetreten hat, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung von Fraktion und Ortsverband. Die CDU-Vertreter stellten fest, der Platz sei von der Kieselbronner Straße her nicht einsehbar und zudem eine dunkle Ecke. Aufgrund des Anrufs einer Nachbarin sei es am Sonntagabend zu einem Polizeieinsatz auf dem Gelände gekommen, das der Katholischen Kirchengemeinde gehört.

Die CDU schlägt vor, dass die Stadt im Einvernehmen mit der Kirchengemeinde dafür sorgt, dass der Bewegungsmelder am Dachrand des Kirchengebäudes, der auf dem Gang von und zu den Sitzreihen anspringt, verlegt wird mehr nach hinten und nachts dauerhaft eingeschaltet bleibt. Vor der Katholischen Kirche steht eine Leuchte, die angeblich kurz vor 23 Uhr ausgeschaltet werde. Auch sie sollte nachts dauerhaft eingeschaltet bleiben, so Vorstandsmitglied Dr. Peter Metz.

„Wir sind der Ansicht, dass als schnellste und wirkungsvollste Maßnahme für Helligkeit gesorgt werden muss“, sagte der stellvertretende CDU-Ortsvorsitzende Sascha Werner bei dem Lokaltermin. Zudem sei eine regelmäßige Kontrolle durch Polizei und Citystreife notwendig, auch solle die aufsuchende Sozialarbeit sich der Sache annehmen, so Fraktionsvorsitzender Bächle im Schreiben an den Oberbürgermeister.
Weitere Punkte der Begehungen waren die Sauberkeit der drei Bahnunterführungen für Fußgänger. Auf eine frühere Anfrage von Stadtrat Bächle hatte die Stadtverwaltung geantwortet, ihre Mitarbeiter hätten keine verschmutzte Bahnunterführung für Fußgänger vorgefunden. Dem denkbaren Fazit, dass sie sauber sei, werde aus der Bürgerschaft widersprochen, so das Ratsmitglied und zitierte aus der Mail von Bürgern: "Wir gehen da öfters spazieren und im Moment sieht es wieder alles andere als sauber aus. Leider ein Dauerzustand und wir können nicht verstehen, wie man sagen kann, dass es da sauber ist.“ Nach ihren Ortsterminen sehen auch CDU-Ortsverband und Ratsfraktion Handlungsbedarf der Stadt. Regelmäßig gehöre die Unterführung am Bahnhof gekärchert, also Weg und Wände abgestrahlt. Zudem sei die Unterführung zwischen Dr.-Simons-Straße und Ludwig-Thoma-Straße verschmutzt durch weggeworfenen Müll, so Daniela Steudle. Klären wolle die Union auch, wer für die Pflege der begrünten Hände beidseits des Bahndammes zuständig ist, die Bahn AG oder die Kommune.

Weitere Punkte, die inzwischen an die Stadtverwaltung von den Stadträten Theo Bellon und Günter Bächle herangetragen wurden, waren auf öffentlichen Flächen abgestellte und abgemeldete Autos, eine - zumindest teilweise denkbare - Renaturierung des Ortsbaches, die Pflege der Tafel am Tassotti-Brunnen auf dem Rathausplatz sowie die immer wieder vorgetragenen Beschwerden über Sinti und Roma, die sich abends auf den Sitzbänken vor dem Rathaus aufhalten, laut seien und Müll hinterlassen, die der Bauhof anderntags wegräumen müsse. Geprüft werde, ob die dort aufgestellten Sitzbänke zumindest für eine gewisse Zeit weggeräumt werden, so Sascha Werner.

Bei der Unterführung zwischen Dr.-Simons-Straße und Ludwig-Thoma-Straße: Sascha Werner, Daniela Steudle, Dr. Peter Metz und Günter Bächle.
 

Termine

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