CDU Mühlacker auf Senderbesuch

07.05.2024

Planung für Tiny Häuser Anfang Juli im Gemeinderat - Die rot-weiße Nadel überragt mit ihren 273 Metern den Stuttgarter Fernsehturm und gilt als das höchste Bauwerk in Baden-Württemberg

Mühlacker. Wann werden die Tiny Häuser gebaut? Wann entsteht das Radio-Museum? Zwei der Fragen, die Besucher bei einer Führung über das Sender-Gelände beschäftigten – vor allem aber auch, welcher Zeitplan besteht. Die Stadträte und Stadtratskandidaten de CDU hatten dazu eingeladen. Sie waren selbst von dem großen Interesse an dieser Veranstaltung überrascht. Mit Thomas Knapp, Jürgen Fegert und Hans-Bernd Weiner führten drei der Senderretter über das Gelände sowie durch die ansehnliche Sammlung von mehreren 100 historischen Radios.

Die geplante Siedlung mit etwas 50 Tiny Häusern werde wohl die größte in Deutschland sein. Man sei mit der Stadtverwaltung übereingekommen, dass die Pläne am 9. Juli Im Ausschuss für Umwelt und Technik des Gemeinderats sowie der Entwurf des Bebauungsplans vorgestellt werden, somit noch im alten Gemeinderat, der die Vorgeschichte am besten kenne, sagte Knapp. Fraktionsvorsitzender Günter Bächle stimmte dem zu. Die CDU-Fraktion unterstütze weiterhin das gesamte Projekt. Nun zeichne sich auch eine Lösung für die Ausgleichsmaßnahmen für den Natureingriff ab, sagte Knapp. Ziel sei, bis Ende 2025 alle Vorbereitungen abzuschließen, um dann mit dem Bau der Tiny Häuser zu beginnen. Die Nachfrage sei groß.

Der Vorsitzende des Stadtverbandes der CDU, Dr. Peter Napiwotzky sagte, dass trotz nassem und kaltem Wetter viele Besucher zum Sender gekommen seien, sei Beleg für das große Interesse an dem technischen Kulturdenkmal der nun auch offiziell so genannten Senderstadt. Thema Knapp sagte, allein die Unterhaltung des Wahrzeichens Sender koste Geld, das erwirtschaftet werden müsse. Die Stadt trage mit jährlich 30.000 Euro dazu sei. Die rot-weiße Nadel überragt mit ihren 273 Metern den Stuttgarter Fernsehturm und gilt als das höchste Bauwerk in Baden-Württemberg: Dass das einen relativ hohen finanziellen Aufwand erfordere, mache allein schon eine entsprechende Nutzung der Anlage notwendig. Dazu werde unter anderem auch das geplante Radiomuseum beitragen.

Gruppenbild mit Sender: CDU-Termin mit vielen Besuchern.zoom
Gruppenbild mit Sender: CDU-Termin mit vielen Besuchern.
 

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