Feuerwehrhaus Lomersheim: Weitere Gewerke ausgeschrieben

21.04.2024

Die Hochbauabteilung der Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Abteilung Lomersheim der Freiwilligen Feuerwehr im März 2025 ihr neues Domizil beziehen kann. Dies teilte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat, Günter Bächle, nach einer Rückfrage beim zuständigen Fachamt mit

Mühlacker-Lomersheim. Die Hochbauabteilung de Stadtverwaltung geht davon aus, dass die Abteilung Lomersheim der Freiwilligen Feuerwehr im März 2025 ihr neues Domizil beziehen kann. Dies teilte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Gemeinderat, Günter Bächle, nach einer Rückfrage beim zuständigen Fachamt mit. Derzeit laufe die Ausschreibung weiterer zweier Gewerke. Wegen der ständigen Verzögerungen hätten die Feuerwehrleute aus Frust erklärt, die Stadt solle die restlichen Arbeiten in Eigenregie erledigen. Daraufhin sei ein neuer Terminplan aufgestellt worden. Die Hochbauabteilung habe jetzt versichert, man befinde sich in diesem Zeitplan.
Bächle hatte im vergangenen September in Vertretung des Oberbürgermeisters zweimal Ortstermine in dem Gebäude im Letten wegen stockender oder nicht ausgeführter Arbeiten angesetzt und dazu auch die beauftragte Firma eingeladen. Diese habe inzwischen den Auftrag abgearbeitet, doch dann seien die weiteren Arbeiten wieder ins Stocken geraten. „Ich kann die Verärgerung sehr gut verstehen“, sagte CDU-Stadtratskandidat Matthias Aichele laut Mitteilung der Fraktion. Eine solche Hängepartie wirke nicht gerade motivierend auf die Feuerwehrleute. Sie seien zunächst mit Elan ans Werk gegangen, um die seit Jahren dringend notwendige neue Unterkunft auch mit Eigenleistungen zügig fertigzustellen. Da müssten aber auch die Planer im Rathaus und der neue Baubürgermeister mitziehen.
Am Rande des Treffens des Kreisfeuerwehrverbandes Enzkreis am Samstag in Wimsheim sprach der CDU-Fraktionsvorsitzende seinen Angaben zufolge mit Stadtkommandant Mathias Donath über das Lomersheimer Projekt. Bächle sagte, für ihn stelle sich grundsätzlich die Frage, ob ehrenamtlich tätigen Menschen, die - wie im Fall der Feuerwehr - mit ihren zentralen Aufgaben wie Hilfe bei Unfällen, Bränden und anderen Notfällen schon ausgelastet seien, auch noch in ihrer Freizeit über Monate dauernde Arbeiten zugemutet werden sollten. Zunächst stehe die Stadt in der Pflicht, für die erforderlichen Räumlichkeiten zu sorgen, denn die Feuerwehren erfüllten einen ehrenamtlichen Dienst für die Allgemeinheit. „Wenn sie überfordert werden, wird aus Lust schnell Frust.“

 

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