CDU: Bereich Reutweg/Steigstraße/Geißbergweg/Ulrichweg darf nicht zur Sackgasse werden

08.06.2018

Gemeinderatsfraktion greift Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern im Zusammenhang mit der B10-Vollsperrung auf - CDU-Fraktionsvorsitzender bedauerte, dass der Gemeinderat im Vorfeld der Entscheidung des Regierungspräsidiums über die Umleitungsstrecke wegen der Vollsperrung der B10 Stuttgarter Straße in drei Abschnitten nicht beteiligt worden sei - „Auch wir haben alles aus der Zeitung erfahren“

Mühlacker. Das Wohngebiet im Bereich Reutweg/Steigstraße/Geißbergweg/Ulrichweg darf während der Sperrung der B10 Stuttgarter Straße nicht zur Sackgasse werden, forderte die CDU-Gemeinderatsfraktion Mühlacker und stößt beim Ordnungsamt der Stadtverwaltung auf offene Ohren, so eine Pressemitteilung der Fraktion.
Fraktionsvorsitzender Günter Bächle schrieb am Donnerstag ins Rathaus, die Bauarbeiten im ersten Abschnitt müssten vom Regierungspräsidium (RP) Karlsruhe so organisiert werden, damit immer eine Zu- und Abfahrt zur Stuttgarter Straße für den Bereich Reutweg/Geißbergweg/Steigstraße/Ulrichweg gesichert wird. Die Zu- und Abfahrt dürfe nicht allein auf die Verbindung zur Enzstraße beschränkt werden: Dafür sei der Ulrichweg zu steil, zu eng, zu schmal, es sei kein sicherer Begegnungsverkehr möglich und es gebe keine sichere Einfahrt zur Enzstraße in Richtung Innenstadt. Den Punkt griff Ordnungsamtsleiter Ulrich Saur auf. Er sehe das ähnlich, antwortete er Bächle am gestrigen Freitag: Die Bauabschnitte an der Stuttgarter Straße seien vom Regierungspräsidium so gewählt worden, dass die Tankstelle immer anfahrbar ist - im ersten Bauabschnitt vom Senderhang, im zweiten Bauabschnitt aus Richtung Hindenburgstraße her. „Ich gebe Ihnen Recht, dass die Zufahrtsmöglichkeiten für den Bereich Reutweg/Geißbergweg über die Enzstraße sehr eingeschränkt sind.“ Der Asphalt auf der B10 werde im ersten Bauabschnitt bis zur Höhe Reutweg abgefräst. Soweit die Baufirma eine Zufahrt vertreten kann (Höhenunterschied, Versorgungsleitungen – Gräben), könne sie vor Ort die Zufahrt zulassen. „Um die Ausfahrt in Richtung Enzstraße zu regeln, haben wir vom Regierungspräsidium eine Ampel angefordert, da in dem Steilstück kein Begegnungsverkehr möglich ist.“
Der CDU-Fraktionsvorsitzende bedauerte, dass der Gemeinderat im Vorfeld der Entscheidung des Regierungspräsidiums über die Umleitungsstrecke wegen der Vollsperrung der B10 Stuttgarter Straße in drei Abschnitten nicht beteiligt worden sei. „Wir haben alles aus der Zeitung erfahren.“ Nichtsdestotrotz werde man Anliegen der Bürger im Zusammenhang mit der durchaus schwierigen Umleitung aufgreifen, auch wenn dafür das RP zuständig sei. Es gab einen zweiten Punkt, den die CDU vorbrachte: die Erreichbarkeit der Garagen an der Stuttgarter Straße während der Bauarbeiten, die am Montag beginnen, sowie die Unterrichtung der Anlieger. Dazu das Ordnungsamt an den Fraktionssprecher: Das Regierungspräsidium habe am Donnerstagnachmittag der Stadt ein Informationsschreiben für die Anlieger zur Verfügung gestellt, das am gestrigen Freitag verteilt worden sei. Grundsätzlich habe die Verkehrsbehörde eine Vollsperrung der B10 Stuttgarter Straße angeordnet. Soweit dies möglich ist, solle den Anliegern eine Zufahrt ermöglicht werden. Dies müsse dann vor Ort die Baufirma entscheiden, ob dies technisch möglich ist. Saur: „Es werden zahlreiche Versorgungsleitungen erneuert, so dass entsprechend tiefe Gräben teilweise vorhanden sind.“

Ansprechpartner bei der Stadtverwaltung in Sachen B10 Vollsperrung sind demnach
für verkehrliche Fragen Herr Woesner (Tel. 876-213) Straßenverkehrsbehörde - Bürger-und Ordnungsamt, für technische Fragen Herr Klein (Tel. 876-292) Umwelt- und Tiefbauamt.

 

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  • Neujahrsempfang der CDU Mühlacker

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