Expressbuslinien Vaihingen/Enz-Renningen und Leonberg-Pforzheim kommen zunächst nicht

25.01.2016

Im ÖPNV-Gesetz des Landes vorgesehen – Verband Region Stuttgart entscheidet frühestens 2017 - Antwort an CDU-Kreistagsfraktion Enzkreis

Enzkreis/Pforzheim/Vaihingen/Leonberg.

Im Landesgesetz über die Fortentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in der Region Stuttgart sind unter anderem zwei Expressbuslinien vorgesehen: eine von Vaihingen/Enz über Weissach nach Renningen, eine weitere zwischen Leonberg und Pforzheim. Doch sie werden zunächst nicht realisiert, wie eine Antwort des Verbands Region Stuttgart (VRS) an den Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion im Enzkreis, Kreisrat Günter Bächle (Mühlacker) ergab.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende hatte in einem Schreiben an den VRS beklagt, dass keine Details über die Umsetzung der beiden Linien bekannt sind, vor allem keine über die genaue Linienführung. Gerade im Heckengäu bestehe Interesse an diesen Linien. Heimsheim zum Beispiel gehöre bekanntlich zum Verdichtungsraum Stuttgart.

Die Entscheidung welche der im Gesetz benannten Expressbusverbindungen umgesetzt werden sollen, liege bei der Regionalversammlung des VRS, antwortete Dr. Jürgen Wurmthaler, Leitender Direktor für Wirtschaft und Infrastruktur beim Verband Region Stuttgart laut Pressemitteilung der Fraktion. Soweit Linien über die Region hinaus führen, sei eine Umsetzung nur in Kooperation mit den Nachbarkreisen möglich. Klar sei, dass dazu auch die Abstimmung über den endgültigen Linienverlauf gehöre. „Aus unserem Haus wurden hierzu schon erste Sondierungsgespräche mit dem Enzkreis geführt.“

Aktueller Stand der Diskussion innerhalb der Region Stuttgart sei, dass zunächst das Ergebnis der Einführung der ersten drei Expressbuslinien abgewartet werden soll. Auf dieser Erfahrung aufgesetzt werde dann über die weitere Umsetzung von Linien entschieden. Nach bisherigem Planungsstand sollen die drei bereits beschlossenen Expressbuslinien ihren Betrieb im Dezember aufnehmen. Im ÖPNV-Pakt ist laut Wurmthaler geregelt, dass bis 2019 zunächst maximal fünf Buslinien realisiert werden sollen. Erst nach einer Evaluation der Wirkung dieser Linien werde über die Umsetzung von weiteren Linien entschieden. Insoweit sei aktuell davon auszugehen, dass frühestens ab Sommer 2017 nach Vorliegen erster Fahrgastzahlen der ersten drei Expressbuslinien über die Umsetzung weiterer Verbindungen diskutiert werden kann, darunter fallen Vaihingen/Enz-Renningen und Leonberg-Pforzheim.

Die Aufgabe, Expressbusse an den Start zu bringen, hat der Verband Region Stuttgart aus dem ÖPNV-Pakt erhalten. Im April hatte der Landtag das Gesetz zur Umsetzung des ÖPNV-Pakts einstimmig beschlossen. Die schnellen Linien sind dort vorgesehen, wo es keine Bahnverbindungen gibt. Die ersten drei Linien, die inzwischen europaweit ausgeschrieben wurden, verbinden Leonberg und Flughafen/Messe, Kirchheim (Teck) und Flughafen sowie Waiblingen und Esslingen.

 

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    Neujahrsempfang von CDU und JU Mühlacker

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    Mit Prof. Dr. med. Martin Hetzel, Chefarzt Klinik für Pneumologie, Internistische Intensivmedizin, Beatmungsmedizin und Allgemeine Innere Medizin, am Krankenhaus vom Roten Kreuz, Stuttgart. Sein Thema: „Die Luftschadstoffdiskussion zwischen Vernunft und Ideologie“ Martin Hetzel (55) stammt aus Mühlhausen an der Enz, sein Abitur legte er am Theodor-Heuss-Gymnasium Mühlacker ab. Lassen Sie uns bei anschließenden Gesprächen - bei Getränken und Gebäck, zu denen wir Sie herzlich einladen – auch mit unseren Stadt- und Kreisräten, den Empfang ausklingen.

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