JU Mühlacker zu Besuch beim Amazon-Logistikzentrum in Pforzheim

23.06.2016

Am Was passiert eigentlich, wenn man den virtuellen Warenkorb gefüllt hat und auf „absenden“ klickt? Woher kommt die amazon Lieferung und wie kann amazon prime schon am nächsten Tag liefern?

Mit diesen und mehr Fragen im Gepäck trafen sich Mitglieder und Freunde der JU Mühlacker am 21.06.2016 mittags am gelben amazon-Turm im Gewerbegebiet Buchbusch, um auf die Suche nach Antworten zu gehen. Viele Zahlen und Fakten, Hintergrundmaterial und auch erste Antworten bekamen wir in einem kurzen Imagevortrag geliefert. Und dann konnten wir im Rahmen einer Firmenbesichtigung eine Bestellung exemplarisch vom Klick auf den Bestell-Button bis hin zur Auslieferung mitverfolgen.

Beeindruckend, wie viele Produkte allein in den Lagerhallen auf rund 110.000 m² - das entspricht 17 Fußballfeldern – und den bis zu 6 m hohen Hochregallagern in Kieselbronn vorrätig sind. Allein rund 1,4 Mio. Artikel sind in Pforzheim im Lager. Allerdings wird das unsagbar vielfältige amazon-Angebot durch acht weitere Logistik-Zentren in Deutschland und weitere in Europa ergänzt. Es kann also sein, dass eine Bestellung mit mehreren Positionen aus unterschiedlichen Logistikzentrum zusammengeführt oder einzeln ausgeliefert wird. Das entscheidet wiederum der Kunde per Klick.
Faszinierend, mit welcher Präzision die kleinen und großen Gabelstapler umherflitzen und wie treffsicher die sog. „Picker“ die Lagerplätze in den Regalen ansteuern, um die Waren zu entnehmen. Genial, wie schnell die Mitarbeiter mit ihren Handscannern durch die Regale laufen, um Warensendungen zusammenzustellen.
Mehr als 1.000 Mitarbeiter am Standort Kieselbronn arbeiten in zwei Schichten, um eine schnelle Auslieferung zu gewährleisten, denn warten will ein Kunde auf seine Bestellung grundsätzlich nicht. Daher auch das Angebot amazon prime. Hier wird eine Lieferung innerhalb von 24 Stunden garantiert. Unvorstellbar, wenn man berücksichtigt, dass täglich im Schnitt 30.000 Bestellungen das Lager in Kieselbronn verlassen. Ein Sendungsrekord wurde mit 87.000 Sendungen an einem einzigen Tag in der Vorweihnachtszeit 2015 verbucht.
Kurz vor 16:00 Uhr spürt man eine erhöhte Anspannung, denn nun werden die letzten Warensendungen in die bereitstehenden LKWs gestapelt. Dann geht die Ladeklappe zu und die Lkws fahren in alle Richtungen auf dem schnellsten Weg zum nächsten Postverteilzentrum, vor allem aber auf dem Weg zum Kunden.
Unabhängig davon, ob man amazon-Kunde ist und schon immer mal Antworten auf ein paar Fragen haben wollte, ob man beeindruckt ist und amazon prime-Kunde werden möchte oder ob man dem online-Handel insgesamt kritisch gegenübersteht – dieser Blick hinter die Kulissen von amazon war in jeder Hinsicht aufschlussreich.


Junge Union bei Amazon.
Junge Union bei Amazon. Foto: Schubert
 

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