CDU macht sich für den Jugendraum stark

19.05.2014

Ortsrundgang in Großglattbach mit zahlreichen Bürgern – „Pforzheimer Weg“ kommt voran

Mühlacker-Großglattbach. Das Bebauungsplanverfahren „Pforzheimer Weg“ geht zügig voran. Derzeit liegen die Pläne öffentlich aus, Anfang Juli soll der Gemeinderat sich auf einen der beiden Entwürfe verständigen, das Verfahren könne bis Jahresende abgeschlossen werden, sagte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle beim Ortsrundgang der CDU-Stadtratskandidaten am Montagabend im Stadtteil Großglattbach.

Gleichzeitig laufen die Gespräche zwischen Erschließungsträger und Grundstückseigentümern wegen des städtebaulichen Vertrages. „Wenn alle mitmachen, kann im zeitigen Jahr 2015 mit den Erschließungsarbeiten begonnen werden“, so Bächle weiter. Die CDU habe sich in den vergangenen Jahren immer dafür stark gemacht, Baumöglichkeiten in Großglattbach zu schaffen, um ein Abwandern ins baugebietsfreudige Wiernsheim zu vermeiden. Bei der Diskussion wurden von Bürgern Details der Planung angesprochen. Sie begrüßten den geplanten Kreisverkehr auf der Landesstraße am neuen Ortseingang. In dem Wohngebiet entsteht, so Stadtrat Michael Buck, Platz für gut 100 Menschen.

Bei der zweiten Station ging es um Schule und Jugendraum. Die CDU-Stadträte und –kandidaten schauten sich im Jugendraum um und sprachen mit den Besuchern. Sie lehnten Pläne der Stadtverwaltung ab, den Jugendraum zeitweise zu schließen. „Wir machen uns für den Jugendraum stark.“ Die Stadtverwaltung habe einige Beanstandungen unter anderem wegen der elektrischen Leitungen. Dies sei überzogen, so die Union in ihrer Pressemitteilungen. Beanstandungen seien abzuarbeiten, ohne gleich den Jugendraum zeitweise zu schließen. Die selbstverwaltete Einrichtung habe sich bewährt und sei im Dorf akzeptiert, sagten die beiden Großglattbacher CDU-Kandidaten Michael Buck und Winfried Geiger.  

Beim Treffpunkt vor der Kelter klagten Eltern, entlang der Vaihinger Straße würden immer wieder Gehwege zugeparkt, so dass Fußgänger oder Eltern mit Kinderwagen auf die Landesstraße ausweichen müssten, was nicht hinzunehmen sei. Es kamen einige Vorschläge – vom Einzeichnen der Parkplätze neben den Gehwegen über eine Tonnagebeschränkung für Lkws bis zu Tempo 30 auf einem Teil der kurvenreichen Ortsdurchfahrt. Diese werden von der CDU-Fraktion der Stadtverwaltung vorgelegt.

Eine Wunschliste nahmen die Kommunalpolitiker von den zahlreichern Bürgern mit: Die Renovierung des Innenraums der Leichenhalle, eine vermisste Unterstehmöglichkeit an der Bushaltestelle beim früheren Rathaus, Busverbindungen nach Vaihingen und Wiernsheim, mehr Parkplätze für den Friedhof als die derzeit geplanten 20. Geklagt wurde über den Zustand der Landesstraße in Richtung Vaihingen bis zur Grenze mit dem Kreis Ludwigsburg. Nachdrücklich kam die Forderung auf einen besseren Hochwasserschutz für Großglattbach.

Station bei der Kelter.
Station bei der Kelter.
 

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