Mehr Sicherheit für Fußgänger im Bereich vor dem Kindergarten Stöckach

09.12.2012

Mehr Sicherheit für Fußgänger im Bereich vor dem Kindergarten Stöckach

Antrag nach § 34, Abs. 1, Satz 4 GemO Baden-Württemberg

Der Gemeinderat möge beschließen,

die Stadtverwaltung wird beauftragt,

für den Teilabschnitt des Helene-Lange-Weges im Wohngebiet Stöckach, zwischen Regine-Merkle-Weg und Anna-Haag-Ring,

  1. die Ergebnisse der bisherigen Tempoüberwachungen vorzulegen
  2. Varianten für eine höhere Sicherheit von Fußgängern, insbesondere Kindern zu entwickeln und diese einzubetten in ein Gesamtkonzept fürs Wohngebiet Stöckach (wegen Verkehrsverlagerungen)
  3. alle Varianten vor einer Entscheidung in den Gemeinderatsgremien in einer Bürgerversammlung im Stöckach mit den dort wohnenden Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren.

Begründung:
Die Verkehrssicherheit insbesondere der Kinder in dem o.g. Bereich war bereits 2008 Thema in gemeinderätlichen Gremien. Weil es dort keine Gehwege gibt, waren damals verschiedene Maßnahmen beschlossen worden, die das Ziel einer Temporeduzierung des Fahrzeugverkehrs sowie eine Verminderung der Fahrzeugbelastung hatten, da sich in diesem Abschnitt des Helene-Lange-Wegs sowohl der Kindergarten als auch der Kinderspielplatz befinden. Wie uns die Eltern bei einem Ortstermin glaubhaft versicherten, sind die Ziele verfehlt worden. Eltern fordern von der Stadt, sich dieses Themas erneut anzunehmen, zumal es weitere Bautätigkeiten gibt mit einer zusätzlichen Verkehrsbelastung als Folge:

  1. Vorgeschlagen wird von den Eltern, diesen Teilabschnitt entweder zur Sackgasse zu erklären und damit die Zufahrt von einer Seite aus zu sperren oder verzogene Schwellen einzubauen verbunden mit einer Einzäunung des Spielplatzes. Weitere Variante wäre eine Einbahnstraßenregelung u.U. durchgängig für den Helene-Lange-Weg
  2. Zwar fahren die Linienbusse nicht mehr durch diesen Abschnitt, doch wird beklagt, dass sie auf den jetzt benutzten Strecken teilweise ein zu hohes Tempo haben
  3. Fahrzeuge von Paketdiensten (Post und private Dienste) missbrauchen Fußwege wie zum Beispiel jenen, der direkt am Kindergarten vorbei führt, als Abkürzungsstrecken
  4. Varianten nach a) können zu Verkehrsverlagerungen zum Beispiel auf den Anna-Haag-Ring führen, weshalb ein Gesamtkonzept zur Erhöhung der Verkehrssicherheit notwendig ist.

Wichtig ist der CDU-Fraktion, dass die Bürger in diesen fürs Wohngebiet wichtigen Fragen mitgenommen werden, weshalb wir eine Versammlung im Stöckach zur Diskussion aller denkbaren Varianten vorschlagen, wenn diese vorliegen.

Mühlacker, den 9. Dezember 2012

Günter Bächle
Fraktionsvorsitzender

und die weiteren Mitglieder der Fraktion

 

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