CDU: Rasch in Planung für neuen Enzsteg einsteigen

15.01.2024

Auch bei einer Fertigteillösung für einen Ersatz-Steg über die Enz in Enzberg ist vorab ein Wasserrechtsverfahren erforderlich, bestätigte heute I(Montag) die zuständige Dezernentin im Landratsamt Enzkreis, Dr. Hilde Neidhardt

Mühlacker-Enzberg. Auch bei einer Fertigteillösung für einen Ersatz-Steg über die Enz in Enzberg ist vorab ein Wasserrechtsverfahren erforderlich, bestätigte heute I(Montag) die zuständige Dezernentin im Landratsamt Enzkreis, Dr. Hilde Neidhardt. 

In einer Antwort an den Vorsitzenden der CDU-Gemeinderatsfraktion und Kreisrat, Günter Bächle, bekräftigte die Erste Landesbeamtin die bisher schon bekannte Position. Bächle hatte ihr den in der Öffentlichkeit diskutierten Vorschlag unterbreitet, einen Alu-Steg quasi von der Stange zu kaufen, um den maroden Fußgänger- und Radfahrer-Steg ersetzen zu können. Für das Wasserrechtsverfahren sei eine Planung notwendig. Je schneller diese Pläne erstellt werden, umso rascher komme man voran, so Günter Bächle und die Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Enzberg, Daniela Steudle. „Auch wir sind erstaunt, dass ein solches Verfahren notwendig ist, auch wenn da bereits ein Steg steht.“ Aber die Rechtslage sei wohl anders und da bringe das Lamentieren darüber einen nicht weiter. Deshalb sei es wichtig, die entsprechenden Mittel bereitzustellen, um bei der Planung keine Zeit zu verlieren. Wenn das Verfahren abgeschlossen ist, müsse in das Verfahren zur Auftragsvergabe eingestiegen werden. Dafür sprach sich die CDU-Fraktion bei einer Sitzung am Wochenende aus. Sie wird deshalb den Verschiebungsvorschlag der Stadtverwaltung ablehnen und sich an die vom Gemeinderat gegebenen Zusagen halten.
Am 19. Juni 2023 habe der Gemeinderat beschlossen: „1. Im Jahr 2024 soll ein Neubau des Enzsteges angegangen werden. Mit dem entsprechenden Fachbüro sind die Varianten zu prüfen. 2. Es sollen dafür entsprechende Haushaltsmittel für das Jahr 2024 angemeldet werden.“

 

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