Für Beibehaltung des Häckselplatzes Lienzingen
 
Mühlacker-Lienzingen. Gegen die Absicht der Kreisverwaltung, den Häckselplatz in Lienzingen aufzugeben, wandte sich CDU-Kreisrat Günter Bächle (Mühlacker) in einem Brief an Landrat Karl Röckinger. Durch eine Antwort der Stadtverwaltung Mühlacker habe er erfahren, dass die Kreisverwaltung plane, den Häckselplatz in Lienzingen aufzuheben und die Lienzinger auf die Deponie Hamberg zu verweisen. „Ich spreche mich ganz entschieden gegen solche Überlegungen aus, weil der Häckselplatz stark frequentiert wird und das gehäckselte Material unter anderem den Lienzinger Wengertern zur Verfügung steht, was beim Hamberg nicht der Fall wäre." Gerade diese Rückgabe an Anlieferer vor Ort sei wichtig als Teil eines Naturkreislaufes. Die Kreisverwaltung müsse ein Interesse daran haben, dass das Material nicht erst aufwendig transportiert und verwertet wird. Zudem sei die Deponie Hamberg zeitlich nicht durchgängig anfahrbar im Gegensatz zum Häckselplatz Lienzingen. Bächle: „Ein solcher Plan der Kreisverwaltung wäre ein Rückschritt."
 
Das Landratsamt beschäftigt sich mit einer Änderung der Häckselplatzkonzeption, hatte die Stadtverwaltung in ihrer Antwort an Bächle geschrieben, der mit seiner Anfrage klären wollte, was an den Änderungsplänen des Kreises ist. Die Stadtverwaltung: „Soweit wir erfahren haben, soll die Anzahl der Häckselplätze im Enzkreis und auch in Mühlacker reduziert werden. Eine Behandlung im Kreistag wird nach Auskunft des Landratsamtes stattfinden." Die Stadt beabsichtige, die gerade eingegangenen Vorschläge der Kreisverwaltung in einer der nächsten Sitzungen beraten zu lassen.
 
(24.10.2004)