Kreisverwaltung will Mitarbeit der Kommunen auf Häckselplätzen honorieren
 
Mühlacker. Die Kreisverwaltung wird im Herbst einen Vorschlag wegen eines Zuschusses für die Mitarbeit der Städte und Gemeinden beim Betrieb der Häckselplätze vorlegen, sicherte Landrat Karl Röckinger auf eine Anfrage von CDU-Kreisrat Günter Bächle (Mühlacker) zu. Hintergrund für den Vorstoß des Kreistagsmitglieds waren Beschwerden aus Enzberg, der dortige Häckselplatz quelle häufig über, der Enzkreis komme mit dem Zusammenschieben des Materials und dem Häckseln nicht nach, während wiederum die Stadt nichts ausreichendes unternehme, da der Landkreis keinen ausreichenden Kostenersatz leiste.
 
Wie der Landrat nach einer Mitteilung der CDU-Kreistagsfraktion antwortet, sei mit der Stadtverwaltung Mühlacker am 20. Juni vereinbart worden, dass das Zusammenschieben des Grünguts auf den Häckselplätzen weiterhin in Eigenregie von der Stadt übernommen wird. Daraufhin habe die Stadtverwaltung auch eine Firma beauftragt, das Häckselgut auf dem Platz in Enzberg zu schieben. Röckinger: „Der Häckselplatz sah aber nach nur einer Woche wieder so aus, wie vorher. Es ist in Enzberg leider üblich, dass das Schnittgut einfach vorne am Weg abgeladen wird, auch wenn es weiter hinten noch genügend freie Flächen gibt.“ Sofern vorne am Weg kein Platz mehr ist, würden die Nachbargrundstücke in Anspruch genommen. Würden die Bürger den Platz richtig nutzen, wären nach Auffassung der Kreisverwaltung die Zustände bei weitem nicht so schlimm. Es sei bei optimaler Platznutzung auch nicht notwendig, dass der Baum- und Strauchschnitt auf den Häckselplätzen jede Woche geschoben wird.  Die Kreisverwaltung will jedenfalls die Mitarbeit der Kommunen auf Häckselplätzen honorieren.
 
(31.07.2005)