CDU: Müll mehr als Rohstoff und Energielieferant sehen
 
Enzkreis. Die Kreisverwaltung soll eine Gesamtübersicht der laufenden Verträge in der Abfallwirtschaft vorlegen und erläutern, welche mittel- und langfristigen Konzepte sie hat, und zwar vor dem Hintergrund, dass die Inhalte von Abfällen noch interessanter werden als Rohstoffe und Energieträger, fordert die CDU-Kreistagsfraktion Enzkreis. Hierbei solle versucht werden, auch die mittel- und langfristigen Überlegungen von benachbarten Stadt-  und Landkreisen zu erheben, um die Möglichkeiten eines Miteinanders bei einzelnen Projekten ausloten zu können. Bisher sei der Enzkreis mit seinem Abfallwirtschaftskonzept gut gefahren, so die Christdemokraten. Das solle nicht davon abhalten, nach weiteren Verbesserungen zu suchen. Dazu gehöre ein Konzept, das noch stärker auf die Nutzung der Rohstoffe setzt, die in den Abfällen stecken und entsprechende Erträge auch zum Vorteil der Gebührenzahler bringen. Fraktionsvorsitzender Günter Bächle (Mühlacker) und der abfallpolitische Sprecher, Kurt Ebel (Remchingen), verweisen darauf, dass es auch in anderen Landkreisen derzeit Diskussionen gebe. So sei als Ziel im Ludwigsburger Kreistag genannt worden, Biomüll gratis zu entsorgen.
 
(03.11.2011)