„Enzbrücke Mühlhausen stößt an ihre Grenzen“
Initiative von Stadtrat Wolfgang Schreiber (CDU)
 
Mühlacker-Mühlhausen. Immer wieder komme es an der Enzbrücke in Mühlhausen zu Schäden, verursacht von breiten Fahrzeugen, schreibt Stadtrat Wolfgang Schreiber (CDU) in einem Brief an die Stadtverwaltung. Die Maschinen in der Landwirtschaft hätten inzwischen Dimensionen erreicht, die die Brücke an ihre Grenzen stoßen lasse. „Eine funktionierende Landwirtschaft brauchen wir aber, deshalb muss überlegt werden, was an der Brücke getan werden kann.“
Probleme hätten aber nicht nur landwirtschaftliche, sondern auch übliche Baufahrzeuge.
 
Deshalb will Schreiber wissen, ob es denkbar ist, dass sich auf den beidseitigen Rammbord ganz oder in Teilen verzichten lässt, damit die ganze Breite der Brücke nutzbar wird. Und ob es möglich wäre, auf der Nordseite der Brückenkonstruktion einen cirka einen Meter breiten Weg für Fußgänger und Radfahren anzubauen und was dies kostet würde.
 
Auch aus Gründen des Hochwasserschutzes - die Konstruktion der jetzigen Brücke sei  tiefer wie die Dammkrone und somit bei starken Hochwässern ein Problem – sei mittelfristig eine neue Brücke notwendig, so Schreiber in einer Pressemitteilung der CDU-Gemeinderatsfraktion, weshalb er die Stadtverwaltung um Klärung der Chancen einer solchen Planung bittet. Die CDU-Fraktion hatte sich bei einem Lokaltermin demonstrieren lassen, wie eng es auf der Brücke zugeht, wenn ein landwirtschaftliches Fahrzeug darüber fährt.
 
 
Die Enzbrücke in Mühlhausen als Engpass
 
(04.11.2007)