Lokaltermin Innenstadt der CDU:
Ruhiger geworden nach V-7-Freigabe - Im zweiten Schritt die Hindenburgstraße aufwerten
 
Mühlacker. "Nach Inbetriebnahme der V 7 ist es in der Goethestraße ruhiger geworden, und zwar selbst noch vor Beginn der Bauarbeiten in der Bahnhofstraße", sagte Stadträtin Erika Gerlach beim Lokaltermin Innenstadt der CDU-Gemeinderatsfraktion am Mittwochabend als Anliegerin der Goethestraße. Die verlängerte Ziegeleistraße entlaste spürbar die zuvor stark befahrenen Bahnhofstraße, Goethestraße und Bergstraße vom Durchgangsverkehr. Die CDU-Fraktion habe sich, so ihr Vorsitzender Günter Bächle, immer wieder mit Nachdruck für den Bau der V 7 eingesetzt, da diese der Schlüssel sei für die Attraktivierung der Bahnhofstraße. Jetzt trage diese Maßnahme, die zudem ohne großen Flächenverbrauch möglich gewesen sei, Früchte und sei zudem eine der Voraussetzungen für das Sanierungsgebiet gewesen.
 
Bei der Ortsbegehung am künftigen Kreisverkehr Bahnhof-/Erlenbach-/Bergstraße gewannen die Christdemokraten den Eindruck, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen, Beschwerden gab es keine. Die Leitungsarbeiten der Stadtwerke würden, so Bächle, voraussichtlich bis Ende nächster Woche abgeschlossen sein, die Baufirma lege bis Ende dieser Woche den weiteren Bauzeitenplan vor.  
 
Nachdem nun die Beschilderung in der Bahnhofstraße ergänzt worden sei mit zusätzlichen Hinweisschildern, dass die Zufahrt bis zu den Geschäften erlaubt ist, sei die Botschaft deutlich vernehmbar: Trotz Sperrung bleibe die Bahnhofstraße für die Kunden offen. Auch die gemeinsame Werbeaktion der Geschäfte unter dem Motto "Mühlacker bewegt sich" hält Bächle für einen wichtigen Beitrag, der halbjährigen Bauphase auch eine positive Seite abzugewinnen. Stadtrat Matthias Lieb regte an, die in der Bauzeit geänderten Stadtbuslinien an den Haltestellen optisch darzustellen und nicht nur Hinweise auf die nächste Haltestelle anzubringen.
 
Nachdem die Innenstadt noch fünf Jahre lang im Bund-Länder-Sanierungsprogramm ist, hofft die CDU-Fraktion darauf, dass sich die Baulücke im unteren Bereich der  mittleren Bahnhofstraße bald schließen lässt. Es gebe Zeichen für eine positive Entwicklung, die zu einer Aufwertung des Bereiches beitragen könnten.
 
Weitere Station war die Hindenburgstraße. Der durchgängige Zweirichtungsverkehr, so Stadträtin Erika Langner, bereite kaum Probleme. Wichtig ist es nach Auffassung der CDU-Fraktion, zeitnah die Aufwertung der Hindenburgstraße zu planen und die Entwürfe mit den Anwohnern zu besprechen. Dabei müsse auch Klarheit über die künftige Verkehrsregelung und die Parkierung geschaffen werden. Für die Union steht fest: Nach Abschluss der Arbeiten in der Bahnhofstraße ist die Hindenburgstraße an der Reihe, die in den vergangenen Jahren an Attraktivität verloren habe. Hier sei eine städtebauliche Korrektur dringlich.
 
(03.06.2004)