Planung für den Bereich Kelter/Feuerwehr in Lienzingen kommt in Gang
 
Mühlacker-Lienzingen. Der Gemeinderat hat am Dienstagabend einstimmig dem CDU-Antrag zugestimmt, die Stadtverwaltung zu beauftragen, im weiteren Zuge der Ortskernsanierung Lienzingen zu klären, welcher Sanierungsaufwand bei der Kelter entsteht und wie der Anbau (ehemals Turnhalle) genutzt werden soll, welche Nutzung des städtischen Gebäudes Zaisersweiherstraße 3 sinnvoll und wie hoch der Sanierungsaufwand ist sowie zu klären, inwieweit ein Neubau anstelle der jetzigen – sehr beengten - Feuerwehr-Garage notwendig wird, desweiteren Überlegungen anzustellen für einen kleinen Dorfplatz und in diesem Zusammenhang den Rahmenplan Ortskern Lienzingen zu bearbeiten.
 
Der Antrag war eines der Ergebnisse einer Ortsbegehung der Fraktion vor der Sommerpause. Historische Kelter, Zaisersweiherstraße 3 und Feuerwehr-Unterkunft sind quasi ein Gleichklang, sagte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle zur Begründung. Nachdem das Landessanierungsprogramm läuft, sei es wichtig, die Weichen zu stellen, rechtzeitig an die Planung zu gehen und auch die beengten Verhältnisse der Feuerwehr zu beseitigen. Selbst im wesentlich kleineren Maulbronner Stadtteil Schmie verfüge die Feuerwehr über eine bessere Unterkunft. Bächle sagte, es dürfe nicht so sein wie in Großglattbach, wo sich die Projekte so stark verzögert hätten, dass nur mit Müh und Not die Realisierung in der Laufzeit des Sanierungsprogramms untergebracht werden konnte. Bei Lienzingen komme es auch auf die neue Bedarfsplanung für die Gesamtfeuerwehr Mühlacker an.
 
(01.10.2008)