CDU und GHV: Einheitliche Ladenöffnungszeiten notwendig
 
Mühlacker.  Zu einem Gedankenaustausch trafen sich die CDU-Gemeinderatsfraktion und der neue Vorsitzende des Gewerbe-, Handels- und Verkehrsvereins (GHV), Stefan Klumpp, im Rathaus.  Beide Seiten waren sich einig, dass Handel, Gewerbe und Kommunalpolitik im Interesse einer weiteren Stärkung Mühlackers auch als Einkaufsstadt weiterhin zusammenarbeiten müssen. Der gegenseitige Informationsaustausch zwischen GHV und Ratsfraktionen habe sich in den vergangenen Jahren verbessert.
 
Es bestand Übereinstimmung, so eine Pressemitteilung der Fraktion, zumindest für die Bahnhofstraße zu einheitlichen und idealerweise durchgehenden Ladenöffnungszeiten zu gelangen. Dazu gehöre ebenso ein einheitliches Auftreten.
 
Die Stadt sei, so Fraktionsvorsitzender Günter Bächle, mit dem geglückten und gelungenen Umbau der Bahnhofstraße in Vorleistung getreten, jetzt seien auch Privat- und Geschäftsleute gefordert, zumal es Sanierungsgelder gebe, die bis 2007 abgerufen werden müssten. Klumpp und Stadtrat Wolfgang Buchtala ergänzten, man dürfe nicht nur auf die Stadt setzen: „Handel und Gewerbe tun, was sie tun, auch für sich.“ Stadtrat Wolfgang Schreiber sagte, um ein Flaniererlebnis zu erreichen, müssten abends verstärkt Schaufenster beleuchtet sein. Die Bahnhofstraße könnte, so Stadtrat Matthias Trück, zu einem Magneten werden auch zum Vorteil von Handels- und Gewerbebetrieben in angrenzenden Bereichen.  
 
Stefan Klumpp informierte über die Gedanken zur Einführung einer City-Card: „Eine einheitliche Einkaufskarte wäre ein Standortvorteil.“ Er wisse, dass dafür Überzeugungsarbeit geleistet werden müsse. Das Thema Leerstände sei, so Bächle, kein spezielles Mühlacker Thema, sondern werde ebenfalls in zahlreichen anderen Städten diskutiert. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Handel müssten, so die CDU-Fraktion, rasch durch die Bundespolitik verbessert werden. In diesem Zusammenhang seien Entwicklungen etwa in Pforzheim kritisch zu bewerten, neue Verkaufsflächen in bisher nicht gewohnter Größenordnung zu schaffen, wobei der Fraktionsvorsitzende als Beispiel das Projekt Lutz und Neubert nannte.
 
(10.11.2004)