Jetzt Fortschritte bei der Ortskernsanierung Dürrmenz
 
Mühlacker. Das Areal mit dem ehemaligen Gasthaus Kanne und der früheren Bijouterie-Fabrik Craiss sowie benachbarter Grundstücke könne sich genauso zu einem Musterbeispiel für gelungene Innenentwicklung entwickeln wie das frühere landwirtschaftliche Anwesen Keller an der Sankt-Andreas-Straße, meint die CDU Mühlacker. Denn wichtige Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen sowie das kirchliche Gemeindezentrum seien genauso vorhanden wie private Infrastruktur. Das lasse Wohnen der kurzen Wege zu.
 
Bei einer Tour durch Dürrmenz unter Leitung von Stadträtin Erika Langner ging es den Stadträten, Kreisräten und Gemeinderatskandidaten schwerpunktmäßig um die künftige Entwicklung in Dürrmenz. „Bei der Ortskernsanierung hätten wir uns in den zentralen Punkten ein schnelleres Tempo gewünscht, aber jetzt geht es hoffentlich rascher voran“, sagte Erika Langner, die beklagte, dass die Fassade der „Kanne“ immer weiter leide. Die Umgestaltung des Bischof-Wurm-Platzes mache erst Sinn, wenn klar sei, wie es mit dem südlichen Teil weiter geht. Fraktionsvorsitzender Günter Bächle sagte, der Gemeinderat habe dem Antrag der CDU auf einen städtebaulichen Wettbewerb zugestimmt, um die besten Ideen von Planern zu gewinnen.
 
Zusammen mit ihrer Dürrmenzer Stadtratskollegin Dr. Patrizia Knapp sowie der Gemeinderatskandidatin Jutta Brox ging es Langner, dem gesamten CDU-Team und interessierten Bürgern auf dem früheren Keller-Areal darum, wie es dort weitergeht. Eine künftige Neugestaltung müsse sich an die benachbarte Bebauung halten. „Es muss organisch wachsen mit Reihen-, Einfamilien- und Doppelhäuser“, so der Tenor. Jedenfalls könne die Stadt nicht immer nur Flächen kaufen und viel zu lange darauf sitzen bleiben, weil sie nicht in die Vermarktung gehe. Das sei totes Kapital des Steuerzahlers.
 
Beim Rundgang durch Wiernsheimer Straße und Brunnengasse gab es viel Lob auch für private Sanierungsmaßnahmen. Die Fachwerksubstanz im Dürrmenzer Ortskern sei verstärkt worden. Stationen waren auch die Neubebauung am Baron-Müller-Weg und die zusätzlichen Parkplätze am Leoweg.
 
(29.05.2009)