Künftig genaue Kostenobergrenzen bei Bauprojekten beschließen
 
Mühlacker. Die CDU-Gemeinderatsfraktion will, dass die Stadt stärker als bisher bei ihren Bauprojekten mit Kostenobergrenzen arbeitet. Diesem Ziel dient ein Antrag, den ihr Vorsitzender Günter Bächle namens der Fraktion für die Beratungen im Gemeinderat eingebracht hat. Die Stadtverwaltung  solle beauftragt werden, künftig bei städtischen Bauprojekten die Voraussetzungen für verbindliche Kostenobergrenzen in Architektenverträgen durch ein exaktes Raumbuch zu schaffen alternativ Kostenvorgaben für Projekte dem Gemeinderat vorzuschlagen und diese festzuschreiben.
 
„Verstärkt muss es Ziel sein, Baukosten in den Griff zu bekommen“, heißt es in der Begründung. Die Stadt Nürtingen schreibe Kostenobergrenzen in Architektenverträge vor, die Stadt Ludwigsburg habe beim Neubau der Multifunktionshalle Kostenobergrenzen vorgegeben. Das seien Beispiele, die zeigen, was in Mühlacker noch getan werden kann, sagte Stadtrat Wolfgang Buchtala, der schon öfters in Beratungen klare Vorgaben für Planer verlangt hat: „Wir müssen diesen sagen, wie viel Geld wir für ein Projekt haben und danach sind die Planungen auszurichten.“ Falsch sei es, zunächst planen zu lassen und dann die Finanzen danach auszurichten.
 
(08.03.2010)