Hammerwurfanlage – eine Fehlinvestition? CDU-Stadtrat mahnt auch Pflege des Hartplatzes im Käppele an
 
Mühlacker.  Die Hammerwurfanlage im Käppele sei sichtbar nicht mehr in Betrieb, schreibt der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion, Günter Bächle, in einer Anfrage an Oberbürgermeister Arno Schütterle. Die technischen Teile seien offensichtlich defekt, die Innenfläche wuchere mit Unkraut zu. Diese Anlage wird, so der Stadtrat weiter, augenscheinlich nicht mehr genutzt, weshalb die Frage zu stellen sei, weshalb einige Tausend Euro Steuergelder in den Sand gesetzt wurden. Die Nachfrage nach dieser Sportart besteht demnach nicht mehr, obwohl beim Bau der Anlage gesagt wurde, damit könne Mühlacker als Sportstadt attraktiver werden. Bächle: „Gibt es keine Hammerwerfer oder Hammerwerferinnen mehr? Welche Kosten entstanden der Stadt bisher für diese Anlage? Kann von einer Fehl-Investition gesprochen werden? Wer trägt dafür die Verantwortung?“
 
Gleich nebenan sei der Hartplatz. Wenn die Verwaltung noch zuwarte und ihn weiterhin nicht pflege, wachse er zu, werde zur Wiese - geschmückt an den Rändern mit Unkraut, so Bächle weiter. Zu Beginn der Grünfläche neben dem Hallenbad sei die Erde aufgerissen, der Rasen beschädigt. Weshalb werde das nicht gerichtet? Die Stadt solle mit der Pflege von Anlagen mit gutem Beispiel vorangehen, schreibt der CDU-Stadtrat.
 
(08.07.2009)