Gesamtelternbeirat der Schulen im Gespräch mit der CDU-Gemeinderatsfraktion
 
Mühlacker. Die Stadt muss beim Abbau des Sanierungsstaus vor allem an Schulen auf Kurs bleiben. Darin waren sich der Vorstand des Gesamtelternbeirats der Schulen Mühlackers (GEB) und die CDU-Gemeinderatsfraktion einig, die sich zu einem Meinungsaustausch im Rathaus trafen. Vorsitzender Reinhold Hildebrandt und sein Stellvertreter Bruno Ziegler anerkannten, dass in den vergangenen Jahren doch einiges geschehen sei. Arbeiten stünden noch an der Mörike-Realschule an, die vor ihrem 50-Jahr-Jubiläum steht. Hier wünsche sich der GEB, dass bis zum Jubiläum noch ausstehende Arbeiten erledigt werden. Nachdem das Theodor-Heuss-Gymnasium (THG) zum Schuljahresbeginn 2011/12 in den Klassenstufen fünf bis sieben mit einem Ganztageszug beginnen werde, sei es notwendig, die Cafeteria zu erweitern.
 
Die CDU-Stadträte sagten laut Pressemitteilung der Fraktion, durch den Rückgang bei den Steuereinnahmen habe die Kommune auch bei den Unterhaltungsarbeiten 2010/11 leider wieder etwas kürzer treten müssen. Man hoffe, dass der wirtschaftliche Aufschwung auch bald die städtischen Kassen erreicht. Zudem seien die Anforderungen an den Brandschutz verschärft worden, womit zunächst nicht gerechnet worden sei. So habe die Stadt dafür in den vergangenen drei Jahren 3,5 Millionen Euro ausgegeben, davon 2,4 Millionen Euro für Schulen. Die Christdemokraten begrüßten den Einstieg des THG in den Ganztagesbetrieb, Mittel für den Ausbau der Cafeteria stünden im Haushaltsplan 2011 bereit. Diskutiert wurde die Frage, wie viel Schüler ein solches Angebot nutzen.
 
Thema war zudem der weitere Sanierungsbedarf an der Ulrich-von-Dürrmenz-Schule. Die GEB-Vertreter sagten, die Einführung der beiden Werkrealschulen sei geräuschlos verlaufen. Sie sprachen auch den Bedarf an weiteren Sporthallenkapazitäten an. Fraktionsvorsitzender Günter Bächle antwortete, die Union sei dafür, wenn es sich rechne und einen wirtschaftlichen Vorteil bringe, solche Projekte auch privatwirtschaftlich finanzieren zu lassen, sonst sei in absehbarer Zeit womöglich nichts drin. Er bat den GEB auch, sich bei der Debatte um die Prioritätenliste im Zusammenhang mit dem Grünprojekt im März/April einzubringen. Der GEB will im Herbst wieder die Haushaltsgespräche mit den Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat, der Spitze der Stadtverwaltung, den Schulleitern und Elternvertretern aufnehmen.
 
(24.02.2011)