Bahnhof Mühlacker
 
Mühlacker. Die Stadtverwaltung soll sich bei der Deutschen Bahn AG gegen die Kürzung der Öffnungszeiten des Reisezentrums im Bahnhof Mühlacker einsetzen, fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion. Hier sei es auch notwendig, die Abgeordneten des Wahlkreises einzuschalten, damit diese flankierend bei der DB vorstellig werden. "Wir stemmen uns gegen den schrittweisen Serviceabbau an unserem Bahnhof", sagte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle. Angeblich sollen die Öffnungszeiten um 20 Prozent von 62 auf 50 Wochenstunden gekürzt werden. Vor allem die Abgeordneten sollten nicht nur dann tätig werden, wenn es um Verletzungen des Datenschutzes des bundeseigenen Unternehmens geht, sondern auch Kundenfreundlichkeit der Bahn durchsetzen. Das Ausweichen auf - teilweise unübersichtliche - Automaten und das Internet sei keine Alternative zum Ticketkauf und zur Beratungen in einem Reisezentrum. In den vergangenen Jahren habe es leider immer wieder Versuche der Bahn gegeben, den Service am Bahnhof Mühlacker weiter einzuschränken. Beim letzten Versuch sei es gelungen, dies weitgehend zu verhindern. Bächle: "Aber nur, weil es Proteste vor Ort gab und sich die Stadt vehement gewehrt hat. So muss es auch dieses Mal sein."
 
(13.02.2009)